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GroKo-Klimascheitern: nicht peinlich, sondern Verstoß gegen Völkerrecht und Menschenrechte

Deutsche und EU-Klimaziele zu verfehlen, ist nicht peinlich - es ist völker- und menschenrechtswidrig. Schon die unambitionierten Ziele selbst sind rechtswidrig; umso mehr ist es ihre Verfehlung. Näher dazu unser neues Rechtsgutachten zum Paris-Abkommen (das auch an die Analyse zu den Menschenrechten aus "Theorie der Nachhaltigkeit" kurz erinnert) von Ende 2017. Ein verbessertes Update bietet ein neuer englischer Fachartikel: hier

Kritik der Kosten-Nutzen-Analyse am Beispiel Klimaökonomik - Nachhaltigkeit und Zahlen

Moderne Gesellschaften sind durch einen Trend zur Ökonomisierung geprägt. Und Forschung, Politik und Gesellschaft fokussieren sich mehr denn je auf Zahlen (respektive quantifizierbare und reproduzierbare Fakten). Die damit verbundenen Fehler und Schieflagen thematisiert die zweite Diss (phil.) von Felix Ekardt - auf Deutsch, Anfang 2019 dann bei Springer auch auf Englisch: hier

Fernreisen und irregeleitete Sinn-Suche in postreligiösen Zeiten

Unsere Fernreise-Begeisterung erzählt viel – über scheiternde Nachhaltigkeit, falsche Freiheitskonzepte und groteske Glückssuche in einer Welt ohne vorgegebenen Sinn. Das analysierte Felix Ekardt zuletzt in der ZEIT. Um die zwei Reizthemen Fernreisen und tierische Nahrungsmittel drehten sich auch (u.a.) zwei FNK-Tagungen im Frühsommer 2018 (siehe mittlere Spalte).

FNK gewinnt Deutschen IQ-Preis 2018: Felix Ekardt über Wandel, Transformation, Gefühle, Glück und Sinn

Unsere FNK ist für ihre unbequeme, transdisziplinäre Grundlagenforschung zur Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden: hier. Warum ist Wandel so schwierig, individuell und gesellschaftlich? Welche Rolle spielen unsere Gefühle? Warum haben die mit dem stärksten Faktenwissen und den stärksten Werthaltungen oft die schlechteste Klimabilanz? Was gibt uns Glück und Sinn im scheinbar postmetaphysischen Zeitalter? Ein MDR-Interview dazu sowie zu den Taschenbüchern "Wir können uns ändern" und "Kurzschluss" findet sich hier

Taschenbuch "Kurzschluss: Wie einfache Wahrheiten die Demokratie untergraben"

Nicht nur Populisten – alle Menschen neigen zur Vereinfachung. Wenn wir Unsicherheit und Komplexität nicht zulassen, haben Demokratie und Nachhaltigkeit keine Chance. Und die offene Gesellschaft droht, eine historische Ausnahmeerscheinung zu bleiben. Und zwar gerade nicht nur wegen "der Populisten". Mit diesen Gegenthesen zum aktuellen Mainstream-Diskurs - sowie mit Grundkonzepten wie Vernunft, Wahrheit und Freiheit - beschäftigt sich das neue Buch von Felix Ekardt: hier. Kurz präsentiert wird die These auch in der ZEIT.

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Ressourcenpolitik, Naturschutz, Biodiversität

Die FNK befasst sich seit einiger Zeit ähnlich intensiv wie mit Energie- und Klimafragen sowie grundlegenden Nachhaltigkeits-, Gerechtigkeits- und Governance-Fragen auch mit Landnutzungsfragen (näher dazu der eigene Reiter) und allgemein mit Ressourcenpolitik. Aktuell wurde z.B. der Abschlussbericht eines Bundestags-Projekts zu ökonomischen Bewertungen und Instrumenten des Naturschutzes veröffentlicht. Zusammen mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat die Forschungsstelle 2012/2013 ferner einen (moderaten und realpolitischen) Vorschlag für eine Verbesserung der internationalen Ressourcenpolitik erarbeitet. Besonders intensiv - stärker dokumentiert bei der Landnutzung - beschäftigen wir uns mit Phosphor, wo Anfang 2015 mehrere teils langjährige Drittmittelprojekte starten werden. Das übergreifende Interesse ist es, gemeinsame Steuerungsansätze für verschiedene Umweltprobleme zu finden, die nicht an Verlagerungs- oder Rebound-Effekten teilweise scheitern.

Für Nachhaltigkeitsstrategien stellt sich ferner die Frage danach, was trotz vielerlei Argumenten für europäische und globale Lösungen etwa auf Bundes- oder Landesebene dann doch noch unternommen werden kann und muss. Dies hat die Forschungsstelle mehrfach untersucht. Ferner stellt sich die Frage nach dem Wert einer Zusammenführung verstreuter Nachhaltigkeitsansätze in einem einheitlichen Gesetzeswerk. Eine Kodifizierung des Umweltrechts – besser auf europäischer als auf nationaler Ebene – wäre aus vielen Gründen sinnvoll. Das zum wiederholten Male gescheiterte deutsche Umweltgesetzbuch war freilich eher ein Papiertiger. Investoren- und Bürgerfreundlichkeit, Rechtssicherheit, Vermeidung eines Standardwettlaufs, dadurch konsolidierter Umweltschutz hätten nämlich dreierlei verlangen: möglichst viele Vollregelungen; möglichst wenig Länderabweichungen von diesen Vollregelungen; Integration möglichst großer Umweltrechtsteile in ein Gesetz. Weder das UGB noch einige zuletzt anstelle des UGB geschaffene neue Wasser- und Naturschutzgesetze erreichen indes auch nur eines dieser drei Ziele. Die Frage „UGB oder nicht UGB“ hatte in Deutschland deshalb zuletzt nur periphere Umweltrelevanz.

Zuletzt eine zentrale Rolle spielte durch ein großes BMBF-Forschungsprojekt ferner die Ozeanversauerung als das "zweite" Kohlendioxid-Problem; eine Überblicks-Analyse findet sich hier. Ferner lassen sich als Ressourcenpolitik in gewisser Weise auch die - auf dieser Homepage eher unter Landnutzung/Bioenergie abgelegten - langjährigen Überlegungen zur knappen Ressource Phosphor rubrizieren.

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