Neue Publikationen und Vorträge

Aktuelles

"Theorie der Nachhaltigkeit": erweitert und überarbeitet

Bei Nomos ist „Theorie der Nachhaltigkeit: Ethische, rechtliche, politische und transformative Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcen-knappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt in 2. bzw. 3. Aufl. erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik: Abstract und Bestellformular

Paris-Abkommen: Ende für Wachstum und Kapitalismus, doch die Menschen bleiben die gleichen

Das Paris-Abkommen beendet, nimmt man die Temperaturziele ernst, die Ägide des Wachstums. Nur so können auch verschiedene Umweltprobleme gemeinsam angegangen werden. Die Hoffnung, dass der Abschied vom Wachstum menschliches Glück steigert, ist jedoch unsicher. Und auch ohne den (bisherigen) Kapitalismus werden Menschen nicht zu überwiegend kooperativen oder gar altruistischen Wesen. Dazu ein ZEIT-Artikel von Felix Ekardt: hier

Fachtagung Nachhaltige Landwirtschaft und die Zukunft tierischer Nahrungsmittel

Am 21.-22.04.2017 veranstalten FNK, Uni Greifswald und Ev. Kirche in Wittenberg (per Bahn gut 30 min. von Berlin) eine Agrar-Tagung, die Experten mit human- und naturwissenschaftlichem Hintergrund zusammenbringt. Diskutiert wird, welche Beiträge Verhaltensänderungen einerseits und technische Konsistenz- und Effizienzstrategien andererseits zu einer nachhaltigen Landwirtschaft im Bereich tierischer Nahrungsmittel leisten können und müssen – und wie gesellschaftlicher Wandel möglich ist. Programm und Anmeldung hier

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Gerechtigkeit/Grundrechte

Wann verdient es die Ordnung unseres Zusammenlebens, dass wir sie „gerecht“ nennen? Gibt es überhaupt „richtige“ Normen/Ziele/Wertungen – oder ist dies (und damit die Gerechtigkeit) nur „subjektive Ansichtssache“, eine soziale Konstruktion, eine kulturrelative Setzung, eine unbegründete metaphysisch-religiöse Behauptung oder eine Phrase für die Nutzenmaximierung der Individuen? Und wie müssen gerechte Abwägungen zwischen kollidierenden Interessen aussehen? Zuletzt: Welche Änderungen benötigt unser gewachsenes Freiheitsverständnis, um nachhaltigkeitskonform zu werden? Diese und ähnliche Grundfragen sind ein essentieller Kern der Moralphilosophie und Rechtstheorie.

Ein zentrales Thema einer universalistischen Gerechtigkeitstheorie ebenso wie des geschriebenen nationalen, europäischen und globalen Rechts sind die Grundrechte bzw. Menschenrechte. Deshalb geht es hier auch um das richtige Freiheitsverständnis, die richtige Abwägungstheorie und die richtige Interpretation jener Rechtsnormen, wobei die Forschungsstelle bei normativen Fragestellungen meist parallel gerechtigkeitsphilosophische und rechtliche Analysen vornimmt.

Bei Nomos erscheint im Frühjahr 2016 die Drittauflage von „Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt erschienen mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik (ursprünglich die Habilschrift von Felix Ekardt).

Texte zum Download: